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Kosten-Nutzen-Analysen

Um den regionalwirtschaftlichen Nutzen von öffentlichen Investitionen und die Tragfähigkeit entsprechender kommunaler Projekte zu sichern, wurde das Instrument regionaler Kosten-Nutzen-Analysen entwickelt. Die Europäische Union schreibt im Rahmen der Strukturfondsförderung bei großen Projekten eine gesonderte Anmeldung einschließlich solcher Kosten-Nutzen-Analysen vor. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalysen (GEFRA, Münster) wurden verschiedene Kosten-Nutzen-Analysen in den nordrhein-westfälischen Ziel-2-Gebieten durchgeführt. Die bisher untersuchten Großprojekte gehören überwiegend zu den sogenannten Zukunftsstandorten des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Kosten-Nutzen-Analyse (KNA) lässt sich als "ein Verfahren, das die Wirtschaftlichkeit eines Projektes durch Abwägung der Nutzen gegenüber den Kosten ermittelt" definieren. Unter einem Projekt kann man hier ganz allgemein die öffentliche Investition in die wirtschaftsnahe oder soziale Infrastruktur verstehen. Im Gegensatz zur Investitionsrechnung eines privaten Unternehmens dürfen bei einer öffentlichen Investition aber nicht nur die direkten monetären Nutzen und Kosten des Projektes (d.h. Einnahmen und Ausgaben) in das Entscheidungskalkül einfließen. Die öffentliche Investition wird gerade wegen ihrer sozioökonomischen und strukturellen Wirkungen getätigt. Eng mit diesem Umstand verbunden ist die Tatsache, dass zahlreiche Nutzen- und Kostenkomponenten oftmals nicht operationalisiert und messbar sind. Der Bewertungsprozeß wird damit ausgesprochen vielschichtig und erfordert umfassendes regional- und strukturpolitisches Know-how.

In aller Regel waren die Kosten-Nutzen-Analysen mit einer Großprojektanmeldung bei der Europäischen Union verbunden. In mehreren Vorhaben fand dabei auch ein intensiver Austausch mit dem Antragsteller hinsichtlich der Konzeption des Projekts und der Antragstellung selbst statt. Durch diese Vorarbeiten haben MR und GEFRA umfassendes Know-how bei der Antragstellung und den zugehörigen Prozessen erarbeitet.

Dabei hat sich gezeigt, dass durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber die Qualität des Großprojekts gesichert und verbessert werden konnte. Gleichzeitig ist in den Prozessen die Antragstellung komplettiert und qualitativ angereichert worden. Zudem haben die Diskussionsprozesse dazu geführt, dass die KNA inhaltlich aufgewertet und abgerundet werden
 

Referenzprojekte

Kosten-Nutzen-Analyse des Logistikzentrums Logport II in Duisburg.
Kosten-Nutzen-Analyse JadeWeserPort
Kosten-Nutzen-Analyse für die Entwicklung eines integrierten Standortes für Wohnen, Freizeit und Dienstleistungen auf dem Gelände des ehemaligen Stahlwerks Phoenix-Ost in Dortmund.
Kosten-Nutzen-Analyse für das Logport Logistic Center Duisburg-Rheinhausen.
Kosten-Nutzen-Analyse im Rahmen der Großprojektanmeldung für die Entwicklung des Standortes Phoenix-West.
Zukunftsstandort Zollverein - Integriertes Großprojekt. Erstellung einer Kosten-Nutzen-Analyse
Wirtschaftlichkeitsberechnung (Kosten-Nutzen-Analyse) für das Interreg III A Projekt "Culture and Castles".

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