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Wissenschaftliche Analyse von Bestand und Auslastung der Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) im Freistaat Thüringen

Durch den demographischen Wandel, von dem der Freistaat Thüringen bereits besonders stark betroffen ist, gewinnt das Thema Fachkräftesicherung über alle Phasen der Berufsbildung weiter an Bedeutung. Überbetriebliche Bildungsstätten stellen einen wichtigen Bestandteil der Thüringischen Bildungslandschaft dar. Die Hauptaufgabe von Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) ist es, die Aus- und Weiterbildungsfähigkeit von kleinen und mittleren Betriebe (KMU) zu verbessern, die selbst nicht über die technischen und materiellen Voraussetzungen verfügen.

In Thüringen haben diese Einrichtungen ihr Angebotsportfolio besonders stark auf die nachwachsende Generation ausgerichtet. Berufsorientierung, Berufsvorbereitung und Berufsausbildung sind dabei die dominierenden Geschäftsfelder. Insbesondere für diese Segmente wurden aufgrund der sinkenden Schülerzahlen zuletzt starke Einbrüche verzeichnet. Seit einigen Jahren ist daher eine Umstrukturierung der beruflichen Bildungslandschaft festzustellen.

Um auf diese dynamischen Entwicklungen auch fördertechnisch angemessen reagieren zu können, hat das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie die MR Gesellschaft für Regionalberatung mbH mit einer Bestandserhebung der ÜBS beauftragt. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, die Aus- und Weiterbildungskapazitäten sowie die wesentlichen Charakteristika der ÜBS im Freistaat Thüringen zu erfassen. Die empirische Strukturanalyse liefert Informationen und Rückschlüsse über die künftige Weiterentwicklung der Bildungslandschaft durch den Freistaat Thüringen.