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Zukunft der Europäischen Strukturfonds in Nordrhein-Westfalen

Die europäische Kohäsions- und Strukturpolitik ist einer der zentralen Politikbereiche der Europäischen Union zur Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts und um eine harmonische Entwicklung der Gemeinschaft als Ganzes zu erreichen. Auch Nordrhein-Westfalen wird in der aktuellen Förderperiode 2007-2013, wie auch schon seit der Reform der Europäischen Strukturfonds Ende der 1980er Jahre finanziell unterstützt, um Wachstum und Beschäftigung und den Strukturwandel zu forcieren.

In den ersten Programmplanungsperioden konzentrierte sich die Förderung auf die strukturschwächeren Regionen des Landes, vornehmlich das Ruhrgebiet, das durch den in den siebziger Jahren beginnenden Niedergang von Kohle und Stahl gekennzeichnet war. Seit der Reform der Europäischen Strukturfonds für die aktuelle Förderperiode von 2007-2013 hat sich im Lichte der erneuerten Lissabon-Agenda der regionale Fokus geändert, so dass nun Wachstum und Innovation im gesamten Land NRW gefördert werden kann. Aber, den in der Vergangenheit als besonders förderwürdig angesehenen strukturschwächeren Räumen wird besondere Aufmerksamkeit gegeben.

Mittlerweile wird bereits über die Fortentwicklung der EU-Strukturpolitik nach 2013 intensiv diskutiert.

Vor diesem Hintergrund haben die Staatskanzlei und das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen eine Studie in Auftrag gegeben, die Argumente und Begründungen für die Fortführung des Ziels „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ herausarbeitet. Es gilt, insbesondere die Vorzüge einer EU-weiten flächendeckenden, flexiblen Innovationsförderung außerhalb der Konvergenz-Gebiete sowie das Verhältnis einer Lissabon-orientierten Förderung zum Kohäsions-Ziel der Strukturpolitik darzulegen.

Die Studie wurde gemeinsam durch die GEFRA – Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalysen, Münster und die MR Gesellschaft für Regionalberatung mbH, Bremen erarbeitet.

Auftraggeber: Staatskanzlei und Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen
Laufzeit: Juni 2009 bis Januar 2010
Download der Studie

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